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Technik & Einbau2018-05-02T13:12:17+00:00

Damit Sie ein Steinleben lang Freude an unsere Qualitätsprodukten aus Beton und Feinsteinzeug (Außenkeramik) haben, beachten Sie bitte die nachfolgenden allgemeinen Hinweise. Produktspezifische Hinweise hinsichtlich Lagerung, Einbau und Pflege, entnehmen Sie bitte der Rubrik „Einbau“ auf der jeweiligen Produktseite.
Bitte machen Sie auch Ihre Verleger vor Beginn der Pflasterarbeiten darauf aufmerksam!

Allgemeine Hinweise
Aufgrund der Besonderheiten hinsichtlich Verarbeitung und Pflege der KOLL-Qualitätsprodukte sind produktspezifische Verlege- und Pflegehinweise auf den jeweiligen Produktseiten unbedingt zu beachten.

CE-Kennzeichnung und Normen 

Mit der Konformitätserklärung  erbringen wir den Nachweis, dass unsere Produkte den hohen Anforderungen der geltenden nachfolgenden Europäischen (EN) und deutschen (DIN) Normen entsprechen.

  • Pflastersteine aus Beton nach DIN EN 1338
  • Platten aus Beton nach DIN EN 1339
  • Bordsteine aus Beton nach DIN EN 1340, DIN 483
  • Pflastersteine aus haufwerksporigem Beton
    nach DIN 18507
  • Keramische Fliesen und Platten nach EN 14411
  • Betonfertigteile – Straßenmöbel und
    Gartengestaltungselemente nach DIN EN 13198
  • Betonprodukte ohne Norm mit Gütezeichen nach RiBoN

Qualität

Neben der vom Gesetzgeber geforderten werkseigenen Produk-tionskontrolle, lassen wir unsere hohen Qualitätsanforderungen an unsere Produkte freiwillig durch eine selbstständige und unabhängige Institution kontrollieren. So findet eine regelmäßige Fremd-überwachung durch den „Güteschutz Beton Nordrhein-Westfalen“ auf Basis der geltenden Normen statt.

Rastermaß/Nennmaß
Das Rastermaß beinhaltet das Stein-Nennmaß plus Fugenbreite.

Technische Änderungen
Produktionstechnische Änderungen behalten wir uns vor. Für die Richtigkeit aller abgedruckten Angaben übernehmen wir keine Gewähr.

Farbschwankungen
Aufgrund der weitgehend natürlichen Zuschlagstoffe können trotz sorgfältiger Beachtung und Kontrolle der für die Farbgebung relevanten Prozesse Farbschwankungen auftreten. Diese unterstreichen die natürliche Wirkung und sind  nach dem heutigen Stand der Technik nicht vermeidbar. Es sind deshalb immer Steine aus mehreren Paketen bzw. im Paket aus verschiedenen Lagen wechselweise zu verlegen, um flächige Farbabweichungen zu verhindern.

Haarrisse
Oberflächliche Haarrisse können in besonderen Fällen auftreten; mit bloßem Auge sind sie am trockenen Produkt nicht erkennbar. Sie sind nur zu sehen, wenn eine zunächst nasse Oberfläche fast abgetrocknet ist. Solche Haarrisse beeinträchtigen den Gebrauchswert nicht, wenn die Produkte ansonsten den Normen bzw. Richtlinien entsprechen.

Ausblühungen
Im Wasser gelöstes Kalkhydrat, welches nach Verdunsten des Wassers und einer Reaktion mit Kohlendioxid in der Luft als Calciumcarbonat auf der Steinoberfläche zurückbleiben kann, bezeichnet man als Ausblühungen. Sie sind technisch unvermeidbar und stellen rechtlich keinen Reklamationsgrund dar, da der Gebrauchswert und die Qualität der Produkte nicht beeinflusst werden.
Die hellen Kalkausblühungen lösen sich allerdings bei natürlicher Bewitterung, Abrieb und normaler Beanspruchung von selbst wieder auf.

Wasserränder
Nach der Verlegung können dunkle, feuchte Ränder an Pflastersteinen und Terrassenplatten auftreten. Es handelt sich hierbei um Feuchtigkeit aus dem Fugenmaterial. Diese Wasserränder sind nach der Trocknung nicht mehr sichtbar, sofern der Fugenabstand eingehalten und das richtige Fugenmaterial verwendet wurde.

Winter/Streuen
Streusalze schaden der Umwelt und auch das Aussehen von Pflasterflächen leidet mit den Jahren darunter. Deshalb sollte bei Schnee- und Eisglätte mit abstumpfenden Streumitteln gearbeitet werden. Wir empfehlen die Verwendung von Splitt in den Körnungen 1/3 mm bzw. 2/5 mm.
Wasserdurchlässige Drainsteine dürfen grundsätzlich nicht mit Tausalzen oder anderen chemischen Auftaumitteln behandelt werden, da das versickernde Oberflächenwasser direkt ins Grundwasser gelangen kann. Hier sind ebenfalls die zuvor empfohlenen abstumpfenden Streumittel zu verwenden (Streusalzverbot bei Terrassenplatten).

Reinigung und Pflege
Die normale Verschmutzung von Pflastersteinen und Platten sollte mit einem Straßenbesen, Wasser und Schmierseife behandelt werden. Bei stärkeren Verschmutzungen kann auch auf spezielle im qualifizierten Baustoffhandel erhältliche Reinigungsmittel zurückgegriffen werden.
Drain-Pflastersteine dürfen nicht mit einem Hochdruckreiniger behandelt werden, da dies zu Schäden an der haufwerksporigen Oberfläche führen kann.
Allgemeine Pflegehinweise: Streusalz darf auf allen Terrassenplatten nicht verwendet werden. Große Gegenstände wie Blumentöpfe, Schirmständer, Planschbecken etc. sollten so aufgestellt werden, dass sie von allen Seiten gut umlüftet sind. Zudem sollten sie regelmäßig verschoben werden, um alkalisches Schwitzwasser darunter und ggf. dahinter zu vermeiden. Wir empfehlen Ihnen, Filzgleiter unter die Füße Ihrer Gartenmöbel anzubringen.

Fasenausbildung bei Pflastersteinen und Kantenabplatzungen
Um Kantenabplatzungen zu vermeiden müssen Pflastersteine / -platten mit ausreichender Fuge von mindestens – 3–5 mm verlegt werden. Kantenabplatzungen stellen keinen Mangel des Erzeugnisses dar, sondern sind die Folge eines Mangels der Unterlage bzw. der Verlegung. Gefaste Steinkanten mindern die Gefahr von Kantenabplatzungen. Pflasterflächen -dürfen nur bis zur Standfestigkeit abgerüttelt werden, da sonst ebenfalls Kantenabplatzungen entstehen können.

Vor der Verarbeitung

Prüfen Sie die Ordnungsmäßigkeit der Lieferung hinsichtlich der Warenart, Menge und Qualität. Warenmängel sind grundsätzlich vor dem Einbau bzw. der Verlegung schriftlich anzumelden.

Bei Verarbeitung von fehlerhaften Materialien entfallen sämtliche Reklamationsansprüche, insbesondere Kosten für Neuverlegung, Austausch usw.
Bei unberechtigten Reklamationen behalten wir uns vor, entstandene Kosten (wie Anfahrt, Material usw.) zu berechnen.